Phoenix // Film // Pressestimmen

Pressestimmen

So unerbittlich wie zärtlich, so durchdringend wie luftig.
SPEX

Mit "Phoenix" hat Christian Petzold ein weiteres Mal bewiesen, dass er zu den besten deutschen Regisseuren zählt. „Phoenix“: ein spannender, vielschichtiger Film Noir, klug inszeniert, nuanciert und großartig gespielt, mit einer Schlussszene, die man lange nicht vergisst – bei der Weltpremiere auf dem Filmfestival Toronto wurden Film, Regisseur und Hauptdarstellerin begeistert gefeiert!
ZDF ASPEKTE

Ein provokanter und furioser Film zwischen Melodram und Film Noir … Eine Geschichte um Begehren und Betrug, um Verführung und Manipulation. Phoenix beleuchtet die Stunde Null auf eine im Kino so nocht nicht gesehene Weise, als aufwüllendes und hoch präzises Thriller-Melodram. Das klassische Genrekino wird zur Möglichkeit, die Grenzen des starren deutschen Geschichtskinos zu weiten. Endlich!
SPIEGEL ONLINE

Ein atemberaubender Film … Nina Hoss ist sensationell.
NOW MAGAZINE, TORONTO

Petzold lässt aus seinem knappen erzählerischen Ausgangspunkt einen Strudel aus Verdacht, Rache und Schuld entstehen, der nicht nur an Hitchcock, sondern auch an Fassbinder erinnert. Eine größere psychologische Komplexität kann ein Film nicht erreichen.
CINEMA SCOPE, CANADA

Es gelingt Christian Petzold auf brillante Weise, das Genre des Melodrams für eine lebendige, moderne Idee des heutigen Kinos zu nutzen.
LE MONDE

„Critics go crazy about Petzold’s Phoenix … 40 von Indie.Wire befragte Filmkritiker haben zum Abschluss des Festivals ihre Favoriten des Toronto International Filmfestival gewählt:  Bester Spielfilm: Phoenix – Beste Schauspielerische Leistung: Nina Hoss.
INDIEWIRE CRITIC’S POLL

Christian Petzolds Filme gehören zum Besten, was das deutsche Kino zu bieten hat. Mit Phoenix findet er einen neuen Grad der Intensität. Im Grunde erzählt Petzold eine Geistergeschichte: Nelly kehrt vom sicheren Tod zurück und versucht verzweifelt, ihr altes Leben wiederzubekommen. Aus dieser Perspektive beschreibt Petzold den Vorgang einer Verdrängung. Ihm gelingt das mit einer bisher bei ihm nicht gekannten emotionalen Wucht. Der Film kulminiert in einer atemberaubenden letzten Sequenz, die Herz und Hirn eines jeden Zuschauers noch lange beschäftigen wird.
SZENE HAMBURG

Herzzerreißend und überaus sehenswert … Nina Hoss spielt mit einer Aufrichtigkeit, dass man fast nicht mehr von Spielen reden möchte.
BRIGITTE

Eine dichte, emotinal tief gehende Geschichte, bei der Weltpremiere in Toronto mit minutenlangem Applaus gefeiert.
DPA

Sobald sie auf der Leinwand erscheint, gehört der Film ihr. Ohne Kompromisse einzugehen, ist Nina Hoss unser größter Schauspielstar geworden.
ROLLING STONE

Der Film beweist erneut, dass der deutsche Filmemacher Christian Petzold und seine Lieblingsschauspielerin Nina Hoss eines der besten Regisseur-Schauspieler-Duos im heutigen Film sind. Nina Hoss spielt ihre bis jetzt größte Rolle. (...)

Allein der Plot macht diesen Film sehenswert, doch es sind das beeindruckende handwerkliche Können und die großartigen darstellerischen Leistungen, die Petzold zu einem Meister seines Fachs machen. Langsam und unwiderstehlich entwickelt er seine Erzählung hin zu einem absolut umwerfenden, explosiven Finale, das so perfekt ist, als hätte Petzold den ganzen Film auf diesen einen Moment hin aufgebaut. Dieses leise und umwerfende Werk verdient es, von so vielen Kinogängern wie möglich gesehen zu werden. (...)

Phoenix hat ein kluges, nuanciertes Szenario, die perfekte Metapher für eine Nation, die versucht, ihre Identität wiederherzustellen, nachdem sie zwei Jahrzehnte lange von den Nazis beherrscht und dann von den Alliierten in Schutt und Asche gebombt wurde. Es sind hier immer gleichzeitig verschiedene Ebenen – historische, politische, persönliche im Spiel sind und die nach und nach offengelegt werden, um das existentielle emotionale Trauma zu enthüllen, das ihnen zugrunde liegt. Die Filmästhetik ist nahe an den klassischen Hollywood-Studiofilmen der Epoche. Phoenix fordert uns dazu auf, ein Wagnis hinsichtlich seiner Geschichte und seines Stils einzugehen –  und wir werden in höchstem Maße belohnt.
THE HOLLYWOOD REPORTER

Christian Petzolds neuer Film ist ein beeindruckendes Spiel mit Doppelbödigkeiten. Klug, brillant, meisterlich. (...)

Dass ein Mensch, nach den Erfahrungen des Lagers und durch ein neues Gesicht seiner visuellen Identität beraubt, in das alte Leben zurückkehrt und vorgeben muss, ein anderer zu sein, ist schon als Ausgangssituation unglaublich komplex. In fast atemloser Spannung verfolgt der Zuschauer Nellys Geschichte, die mit dem Ende des Kriegs in ganz neuer Form eine Fortsetzung findet. DieLeistung von Nina Hoss in der Titelrolle ist schlicht umwerfend: Die Auferstehung Nellys und ihr verzweifelter Kampf um ihr altes Leben verkörpert sie in unzähligen Facetten der Mimik, Gestik und der physischen Präsenz. Glaubhaft vermittelt sie dabei die Liebe zu Johnny, den Ronald Zehrfeld mitgewohnt gekonnter Ambivalenz verkörpert, als Fixpunkt in ihrem Leben, an den sie sich in blinder Hoffnung klammert. Das musikalische Leitmotiv „Speak Low“ von Kurt Weill gibt die beherrschende Stimmung vor, die sich auch in den klaren, sorgsam durchkomponierten Bildern vermittelt. Ein sanftes Beben und eine brodelnde Unruhe der Gefühle in einer Welt, die in Schutt und Asche liegt.
FBW – Prädikat besonders wertvoll

Der Treibstoff, der den wirkungsvollen Motor dieses Films antreibt, ist aus der Filmgeschichte gemacht. Aber hinter Suspicion, Eyes without a face, Vertigo und vielen anderen Referenzen leben und bewegen wirkliche Menschen, wirkliche Geschichten von Verrat, Gewalt, Überleben, von der Rückkehr ins Leben. Petzold erzählt in seinem direkten Stil, der seine Geschichten und ihren gedanklichen Unterbau so gegenwärtig macht und ihre Entwicklung und Bilder mit fast unentrinnbarer Konsequenz vorantreibt. Er enthüllt mit starken Bildern und großer Zärtlichkeit, wie Kino funktioniert, welche Kraft Bilder haben können, und er präsentiert menschliche Geschichten, die er in beziehungsreiche Mysterien und Bewegungen der populären Filmkunst verwandelt. 
NOTEBOOK

Ein deutsches Meisterwerk mit der großartigen Nina Hoss … Wie in seinen vorherigen Filmen unterläuft Petzold gewissermaßen seine knappen erzählerischen Vorgaben, indem er ihre komplexen psychologischen und emotionalen Unterströmungen in den Fokus nimmt.
A.V. CLUB, Chicago

Christian Petzolds Phoenix ist atemberaubend, ein Meisterwerk, das jede Aufmerksamkeit verdient. Mit den filmischen Mitteln des Film Noir erzählt Petzold die Geschichte einer Kultur in den Nachwirkungen des Grauens. Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs bewegen sich die Protagonisten des Films wie Geister durch die Ruinen des zerstörten Berlins, die den Verrat der Vergangenheit abstreiten und eine Fassade aufbauen, um den Schmerz im Zaum zu halten. Petzold und Nina Hoss haben bereits hervorragende Filme gemacht – Phoenix ist der Film, mit dem sie endgültig in der ersten Reihe des internationalen Kinos anlangen sollten. Es ist ein unvergesslicher Film.

Der Plot von Phoenix ist sein erster Meisterstreich: eine brillante Einkreisung der Methoden, wie Menschen mit Tragödien umgehen oder eben diesen Umgang verweigern, besonders wenn sie selbst daran mitgewirkt haben.

Petzolds Visualiserung ist so fein abgestimmt und umgesetzt, dass die emotional gewagte Geschichte völlig glaubwürdig wird: Die Szenerie der Trümmerlandschaften von Berlin; die Art, wie sich die Körperlichkeit von Johnny und Nelly verändert, während sie in seiner schäbigen Wohnung an ihrem Plan arbeiten; die Positionierung der Schauspieler; die engen Räumlichkeiten; das Spionage-Gefühl – in allen diesen Aspekten scheint der Film Noir auf. Nicht zuletzt, und vielleicht noch wichtiger, ist da Nina Hoss, fesselnd von der ersten bis zur letzten Sekunde. (...) Hoss verkörpert mit großer Intensität das Bedürfnis von allen nach Identität, nach einem Ort, einem Zuhaus. Man achte auf die Art und Weise, wie sie sich langsam entfaltet, in diesem Prozess der Verwandlung unter Anleitung Johnnys, wie sie immer selbstbewusster wird und den Horror der Situation begreift. Die Schlussszene ist – ohne zu viel verraten zu wollen – ein Kinomoment, der die Zeiten überdauern wird. Während eines Filmfestivals, das fünf oder sechs Tage dauert, ist es manchmal schwer, sich Schlüsselmomente zu merken. Aber den Schluss von „Phoenix“ werde ich nie vergessen. Niemals. Und ich hoffe, dass dieser unglaubliche Film sein Publikum findet und sich in das Gedächtnis der Menschen einbrennen kann.
ROGEREBERT.C0M, CHICAGO – BRIAN TALLERICO

Geschichten vom Überleben im Zweiten Weltkrieg und während der Nazi-Zeit bilden den Hintergrund zahlreicher Filme. Das ist ein zeitloses Filmthema, was bei einer konventionellen Inszenierung leicht abgestanden wirken kann. Aber für einen Filmemacher, der ein tiefes Verständnis für das Wesen des Kinos hat und seine Mittel absolut beherrscht, einem verblüffenden Vermögen, absolute Kontrolle auszuüben, kann es gerade von Vorteil sein, mit einem solchen vertrauten Hintergrund zu arbeiten. Dies ist der Fall bei Christian Petzold und seinem außerordentlichen, klugen und sehr bewegenden „Phoenix“. (...)

Was die Erkundung menschlicher Identität angeht, hat Petzold in seiner Geschichte eine geniale Vorlage entworfen. Nicht zuletzt die zweifelhafte Persönlichkeit Johnnys trägt zu diesem komplexen Gefüge aus aufgeladenen Gefühlen und Befangenheit bei. Hat er Nelly jemals geliebt? Hat er sie wirklich an die Nazis verraten? Erkennt er Nelly nach dem Krieg, aber gibt es nicht zu? Dies alles ist Teil von Petzolds Methode, Spannung aufzubauen, und während wir den Film mehr und mehr aus Nellys Perspektive erleben, ziehen uns all diese Fragen immer tiefer in die Geschichte hinein und unterlegen den Film mit einem pulsierenden Gefühl der Bedrohung. Die Tatsache, dass Petzold die Geschichte im Berlin der Nachkriegszeit ansiedelt, ist ein weiteres Plus: Zahllose Filme haben sich mit Überlebenden des Holocaust viele Jahre nach dem Krieg oder während des Kriegs auseinandergesetzt. Aber es ist außergewöhnlich, einem Überlebenden unmittelbar nach dem Krieg zu folgen, in der Stadt, von der das Unheil dieses Krieges ausging. Es ist Petzold gelungen, mit Hilfe eines vertrauten Hintergrunds ein kraftvolles, lebendiges, geschlossenes und auf sensible Art mitreißendes Werk zu schaffen.

Die Kraft dieses Filmes verdankt sich nicht zuletzt der opulenten und ausbalancierten Kameraarbeit von Hans Fromm und dem faszinierenden, unglaublich subtilem Spiel von Nina Hoss. (...) Es gelingt ihr, das ganze Arsenal an Gefühlen, das Nelly in ihrem Zusammensein mit Johnny empfindet, zum Leben zu bringen und den Zuschauer darin zu verwickeln.

Und dann gibt es noch die virtuose Schlussszene. Das Ende eines Films ist für viele der wichtigste Teil einer Geschichte. Wenn die Erzählung in ein enttäuschendes Finale mündet, ist die ganze Geschichte zerstört. Petzold erzählt die ganze Geschichte auf ein Ende hin, das einem den Atem verschlägt.
THE PLAYLIST – Nikola Grozdanovic

Eine darstellerische Leistung wie von einem anderen Stern liefert Nina Hoss in „Phoenix“ … Die Prämisse der Geschichte mag abenteuerlich klingen, doch sobald einen „Phoenix“ in den Bann geschlagen hat, kommt man nicht mehr davon los. Die Art und Weise, wie der Regisseur Close-Ups einsetzt, ist faszinierend: die Gesichter und Blicke dieser großartigen Schauspieler füllen die Leinwand mit einer Spannung, als seien sie auf der Suche nach einer Wahrheit, die ihnen unerreichbar bleibt. Welche amerikanische Schauspielerin kann mit einer solchen aufs wesentliche konzentrierten Intensität von Nina Hoss agieren?
HUFFINGTON POST

Nina Hoss ist eine Klasse für sich … Die Vorlage von „Phoenix“ geht von dem aus, was man im Film „Suspension of Disbelief“ nennt. Der Gewinn, den man daraus zieht, spricht für sich. Petzolds Film ist eine faszinierende Erkundung des Holocaust-Traumas, das in intimer Art und Weise verhandelt wird. Das Drama entwickelt sich mit einer Eleganz, die der des Film Noir ähnlich ist, und schwebt wie in einem Traum zwischen einer dunklen Vergangenheit und der ungewissen Gegenwart. Und wie die Schlusseinstellung des Films verdeutlicht, mag die Geschichte zwar aus unserer Sicht verschwinden, doch die Narben, die sie hinterlässt, sind unauslöschlich.
INDIE.WIRE

Schwindelerregend brillant … ein Film im Geist von Hitchcocks Vertigo.
GLOBE FILM

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